Tannöd

Ein serie madita. Menü Tagestipps In der Grammatik geblättert und weitgehend nachvollziehbar argumentiert. Sie ist vielmehr tannig, wuchtig, link. Sie verteidigen ein zu unrecht gewürdigtes Buch [behauptet wer? Den Roman learn more here man am besten in einem Rutsch. Finger weg von Tannöd!

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, Ausgangspunkt sei eine Bluttat: Irgendwo im Bayerischen werden in den Fünfziger Jahren auf einem abgelegenen Gehöft mehrere Leichen gefunden.

Beim Aufdröseln des sich um den Mord rankenden Beziehungsgeflechtes, so die Rezensentin, bediene sich Schenkel des steten Perspektivwechsels: Da sind zum einen die an eine Erzählerfigur gerichteten Schilderungen des Umfelds der Ermordeten und zum anderen die Schilderungen aus der Innenperspektive, bei denen auch die Ermordeten selbst zu Wort kommen.

Aus diesen kurzen Erzählhäppchen, so die Rezensentin, entsteht nach und nach ein erhellendes Mosaik. Die Auflösung ist in den Augen der Rezensentin "eher tragisch als spektakulär", aber insgesamt lobt sie die Autorin für ihr solides Handwerk und ihr zuverlässig spannendes und "recht überzeugendes Sittenbild" der fünfziger Jahre.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, Die Erzählerin kehrt in ihr Heimatdorf zurück, in dem eine ganze Familie ermordet wurde. Die Autorin umgehe Tatort und Tat in kreisenden Bewegungen, in einer "knappen, ungeheuer dichten Annäherung", wie der faszinierte Rezensent befindet.

Nur einmal, in einem "kurzen, schaurigen Moment", wird das Verbrechen direkt verbildlicht. Themengebiete Deutsche Krimis.

Wird heute vermutlich kaum noch passieren. Nichtsdestotrotz: Respekt. In der Grammatik geblättert und weitgehend nachvollziehbar argumentiert.

Sie sind den Begriffen, nennen wir sie Universalien, Kultur, Manieren und Wissensbegierde nicht fremd und verstehen, dass Sie sich in dem Alter befinden, wo ein Mensch das meiste Wissen aufsaugt.

Nun haben Sie nur noch wenige Jahre bis zum Abschluss und bis zum Anfang ihres erwachsenen Lebens jenes können Sie sich wohl freilich besser vorstellen als ich.

Sie wollen die letzten Jahre in der Schule möglichst effizient nutzen, und da sitzen Sie im Deutschunterricht und warten auf etwas Literatur und dazu methodische Analyse.

Nun denken Sie sich eine Prioritätenliste aus, für die Werke und die Dinge, die Sie in den letzten 2 Jahren des Deutschunterrichts lernen wollen, des wohl wichtigsten hiesigen Fachs für Kulturaneignung sowie Wissens über die eigene Nation die Geschichte, die Mentalität der Landsleute und dem Einfluss der geschichtlichen Hintergründe auf das Denken des Volkes, entnommen aus der Kunst, der Literatur, den Erfindungen und der Sprache.

Würden Sie ernsthaft wollen, Tannöd 10 Wochen lang im Unterricht zu analysieren, wenn jede einzelne Stunde so viel zählt, dass keine Freistunden erlaubt werden, und zu jeder Vertretungsstunde Aufgaben des Lehrers vorliegen?

Würden Sie das wollen? Haben Sie da noch zeit für Tannöd? Oder ist es nicht so, dass dieses Buch, wie der von mir verschmähte sulky bereits gesagt hat, einem Jugendlichen mehr Reife und Erfahrung abverlangt, als er überhaupt besitzen kann?

Herr Redakteur, Sie haben die Quintessenz meines ersten Kommentars- ich will nicht sagen gewollt- missverstanden.

Es geht nicht um weniger Anstrengung, die ein Literaturwerk angenehmer zu lesen gestaltet, es geht um das Verlangen eines jungen Menschen nach, der von Erwachsenen so hoch gelobten, Sprache, Moral und Genialität einiger Werke.

Faust oder Krieg und Frieden sind doch viel schwieriger zu lesen als Tannöd, Sie verstehen schon. Man sollte halt zwischen den Zeilen lesen, um angenehm und leicht lesen zu differenzieren.

Sie verteidigen ein zu unrecht gewürdigtes Buch [behauptet wer? Das Netz der Handlung wird von alen Seiten stückweise geflochten, sodass nur zum Ende hin alles klar wird [gut, dass das bei den meisten anderen Krimis umgekehrt ist.

Ich hab keine Lust mehr über Formalitäten zu schreiben, hier ist, was mir nicht gefallen hat: Die Sprache ist abscheulich.

Unemotional, unausdruckslos [also ausdrucksvoll? Bei unseren Redaktionssitzungen wird gelegentlich nur "Inzestdeutsch" gesprochen.

Es sagt nichts aus. Dumm nur, wenn man seinen kräftigen Büchern ständig unterliegt. Nachdem man sie gelesen hat, hat man Tausende fragen im Kopf schwirren, sie lassen einen nachdenken, phantasieren, sie motivieren und inspirieren einen [Wenn sie es denn täten!

Wenn es wenigstens für einen einzigen Blick in eine Grammatik gereicht hätte! TANNÖD aber stiehlt meine verdammte Zeit damit, mich unnötig verwirrt durch mieses Sprachniveau, innovativ grenzdebile Erzählperspektive und ein absolut aktuelles Thema- Inzest und Mord in abgelegenen bayerischen Bauernhöfen [Verwirrung!

Das ist es. Ein viel zu seltener, klarer Blick auf's eigene Wesen. Die Story ist darüber hinaus einem echtem Mord entnommen worden, bis ins Detail genau.

Damit beweist das Buch unglaubliche Phantasie und Originalität. Das Einzige, was man bei genauem Hinschauen aus dem Buch extrahieren kann, ist eine Kirchenkritik: Die Gebete zur Mutter Gottes, die der Spannung im Buch dienen, lassen, in Verbindung mit dem Mord und dem Inzest und all den Sünden in Tannöd, den Glauben der Bewohner als heuchlerisch, verlogen und sinnlos aussehen, da sie trotz frommer Einstellung sündigen.

Ich musste 2 Tage lang im Internet nach Analysen und Interpretationsansätzen suchen, um das Buch samt Handlung und Ablaufmuster zu verstehen [Das haben wir schon geahnt.

Wieso muss ich mich auf Sekundärquellen beziehen, um ein kurzes Büchlein zu kapieren [Die Frage beantwortet sich nach Lektüre des vorangegangenen Textes von selbst.

Dabei kann man mir nicht vorwerfen, dass ich seriöse Texte aus Prosa und Epik nicht alleine untersuchen und verstehen könnte.

Als meine Deutschlehrerin ein neues Thema, anknüpfend an das fertige Thema Literatur: Lyrik; ankündigte, fragte ich, ob wir endlich mal Goethe, Schiller, Heyne oder Lessing lesen, blieb sie entsetzt stehen, scaute mich atemlos einige Sekunden an, und prustete los Ich war entsetzt..

Eine Deutschlehrerin lacht über den ernst gemeinten Vorschlag deutsche Klassik zu lesen, und stellt stattdessen Tannöd vor??

Kann mir das jemand erklären [äh, wenn "Tannöd" schon zu schwer ist, sollte man lieber tief stapeln. Die für das Programm für den Deutschunterricht an deutschen Schulen Verantwortlichen sollten da mal was überdenken.

Man kann jetzt ruhig die Meinungen der Befürworter des Buches und der Gegensprecher durchlesen und wie ein Philosoph nach Abwägung der Argumente einen Schluss für sich ziehen und jedem etwas sinnvolles entnehmen.

Anstrengung vermeiden Es sind, wie ich es sehe, knapp Seiten Grillanzünder! Oh Mann,dass ging ja wohl gar nicht!

Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Das ist gerade so, als würde ich mir eine banale Geschichte ausdenken und einfach drauf losschreiben, obwohl ich davon keine Ahnung habe.

Dieses Buch war für mich einfach nur schwach, auch vom Schreibstil her. Die Story platt und einfach nur an den Haaren herbeigezogen.

Nicht empfehlenswert. Ich war von dem Buch positiv überascht. Ich habe Tannöd nun schon zum zweiten Mal gelesen - freiwillig und ich kann mir schon vorstellen, dass ein pubertierender Jugendlicher, der dieses Buch im Deutschunterricht lesen muss, wenig mit dieser Art der Literatur anfangen kann und auch nicht die Reife und Erfahrung besitzt, dieses Werk sachgerecht beurteilen zu können.

Sicher ist es kein Krimi im herkömmlichen Sinne, aber danach sollte man dieses Buch auch nicht bewerten. Das Buch ist es wert, gelesen zu werden.

Deshalb finde ich es total spannend, wie die Autorin diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Leider ist es manchmal doch etwas schwer zu verstehen, welche Person da gerade spricht usw.

Insgesamt aber hat mich das Buch so gefesselt, dass ich es schon zum 2. Ich habe den Roman zusammen mit meiner Klasse gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht.

Von einem Roman, der den deutschen Krimipreis gewinnt und weiter, erwarte ich spannungshöhepunkte und ein Finale. Hier jedoch war nur ein kleiner spannungshöhepunkt vorhanden.

Ich persönlich ziehe da normale Krimis oder normale Romane vor, aber kein gemixxtes etwas, was man hingehalten bekommt und wo einem zu gesagt wird: da bitte sehr, ihr Romandebüt.

Nein danke, bei diesem ganzen wirbel um das buch hatte ich mehr erwartet. Nachdem das Buch mit Preisen, Auszeichnungen und Lobenhymnen nur so überschüttet wurde, kaufte auch ich es mir und erwartete pure Spannung.

Leider kommt diese bei den vielen Personenbetrachtungen überhaupt nicht auf. Ich war doch sehr enttäuscht und kann im nachhinein den Hype um dieses Werk, das eher der Kategorie soziale Millieustudie einzuordnen ist, nicht wirklich nachvollziehen.

Ein Krimi ist das für mich nicht. Wir haben dieses Buch in der schule gelesen und daraufhin den kino film.

Ich finde es hart, wie viele das Werk "Tannöd" madig machen. Mal ganz ehrlich: Allein schon die Idee in diesen Zeitverschiebungen zu schreiben und dies dann auch noch so kosequent durchzuführen, ist das nicht eine enorme Leistung?

Natürlich, wir erwarten ganz anderes unter der Kategorie "Krimi". Aber ist nicht genau diese Differenz, diese erfrischede Individualität, die Glanzleistung der Andrea M.

Fantasielos, dachte ich. Aber es ging ihr garnicht allein um den Mord. Und das macht ihr Buch zum Roman- sie interessierte sich viel mehr für die vielen kleinen Charaktere, ihre Gefühle, ihr Denken und ihr Handeln.

Der Mord ist nur der Aufhänger für ihre vielen kleinen Geschichten. Bücher sind Geschmackssache, völlig richtig! Aber Leistung soll anerkannt und geachtet werden, jeder wünscht sich das für sich selbst.

Wir haben dieses Buch erst letztens im Unterricht gelesen. Ich bitte euch, ein nacherzählter Mord und ständiges Durcheinander, wie kann man da nur Freude am Lesen haben???

Es gibt keine Spannung die aufgebaut wird. Ich habe es nur fertig gelesen da ich es für die Schule lesen muss.

Schade um das geld, da hätte ich mir lieber ein anderes spannendes Buch gekauft. Also kann jeder seine Meinung sagen.

Dieses "Schulheft" vermittelt sehr sehr stark den Eindruck, hier wollte jemand unbedingt Seiten füllen, egal wie. Und wenns sein muss mit z.

So jetzt kann man das Bch auch gerade noch so Buch nennen. Tja und Schreibstil hin oder her, ist schon lustig zu lesen wie aus einem diletantischen Schreibstil das "Etwas Andere" wird.

Ist wie in der Kunst, stellt man ne Lweinwand mit nix drauf aus, so gibt es immer noch ein Heer dummer Leute die fragen " Was wollte der Künstler uns damit sagen?

Warum hat man nicht den Mut zu seiner Meinung zu stehen und zu sagen, da sist grottenschlecht, wenns denn so ist anstatt aus diesem Werk noch sowas wie ein intellektuelles Meisterwerk zu machen, dessen Sinn sich halt nur wenigen eröffnet.

Ich empfinde solche Veröffentlichungen als "Vera Ich erlaube mir, einen anderen Geschmack als die Juroren für den Deutschen Krimipreis zu haben und würde Tannöd eher in die bayerische Dramen Dichtkunst einstufen wollen, für die ich mich noch nie begeistern konnte.

Wie hier viele schon geschrieben haben, ist alles im Leben Geschmacksache und das ist gut so. Ich las über Andrea Maria Schenkel ein Interview und fand sie sehr natürlich und sympathisch, deshalb kaufte ich mir Tannöd.

Sehr gespannt bin ich natürlich jetzt auf Kalteis. Griesgrämige Dorfbewohner, versetzt mit ein wenig Dorfklatsch, sowie eine grässlige Bluttat.

Abgenutzt und schon hundertmal in Agatha Christies Werken erzählt, was in so einem kleinen Dorf eigentlich alles vorgehen kann. Auch das Ende ist nicht so überzeugend, wie es die Handlung vermuten lässt.

Mag sein, dass die Erzählweise begeistert. Kurze Sätze. Vielleicht schafft es ja ,,Kalteis", mein Interesse zu erregen Wenn man anderen Lesern den Kauf eines Buches empfehlen oder davon abraten will, muss man, wenn man solche Pflöcke reinhaut, dies auch nachvollziehbar begründen.

Was soll ich davon halten, wenn da steht: Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil es so dünn ist und ich das Geld nicht ganz zum Fenster rauswerfen wollte?

Ein anderer Kommentator spricht das Niveau mancher Kommentare an, meines Erachtens völlig zutreffend. Es kommt nicht nur darauf an, was man schreibt, sondern auch wie man es schreibt.

Ich habe nichts gegen die subjektive Meinung einzelner, sondern gegen den Stil, wie sie manchmal vorgebracht wird. Ich persönlich möchte mich nicht als Kaufberater sehen, weil eben die Geschmäcker wirklich sehr unterschiedlich sind.

Da es hier um die eigene, subjektive Meinung zu dem Buch geht, empfinde ich es als lästig, dass diese Meinungen nicht einfach akzeptiert werden können.

Für mich steht hier im Vordergrund, anderen Lesern ein Buch zu empfehlen oder auch von dem Kauf abzuraten. Was man daraus dann macht, sollte im Auge des Betrachters liegen.

Wenn ich also schreibe, dass sich in meinen Augen keine Spannung aufbaut und ein anderer Kommentar beinhaltet, dass es sich um keinen klassischen Krimi handelt, dann werden sich wohl einige für, andere genau aus diesem Grund gegen das Buch entscheiden.

Daher erachte ich Kommentare, die sich auf die Meinungen anderer Personen beziehen als sehr viel überflüssiger, als Kommentare, die sich gegen dieses Buch aussprechen.

Fast könnte man den rosaroten Rächer beneiden, wenn er schreibt, dass Tannöd eines der schlechtesten Bücher ist, die er jemals gelesen hat.

Wer zu sehr auf eine bestimmte Struktur von Krimis eingeschworen ist, sollte die Finger von Tannöd lassen. Es ist ungleich schwieriger so Spannung aufzubauen, wie es A.

Schenkel in diesem Werk schafft, als es in Krimis geschieht. Ich habe das Buch jetzt viermal, jeweils unter unterschiedlichen Aspekten gelesen und immer wieder Neues entdecken können.

Langeweile habe ich nie empfunden, ich habe mich immer glänzend unterhalten. Da haben sich die 7. Ich käme auch nicht unbedingt auf die Idee, ein Buch als schlecht zu bezeichnen, weil es mir nicht gefällt.

Gott sei Dank sind die Geschmäcker unterschiedlich. Aber wirklich hilfreich sind die Kommentare im Stil des rosaroten Rächers nicht. Dieses Buch war eines der schlechtesten, die ich jemals gelesen habe und das waren schon so einige.

Nur wegen der geringen Seitenzahl und weil es so teuer war, habe ich es letztendlich ganz durchgelesen damit ich das Geld nicht komplett zu Fenster rausgeworfen habe Das Buch ist total langweilig und an keiner Stelle baut sich auch nur der Hauch von Spannung auf.

Lediglich die Erzählweise hat mir gut gefallen, da hätte man ein gutes Buch draus machen können. Sollte wohl nicht sein…. Hatte schon viel von diesem Buch gehört und hab es mir dann einfach mal vor zwei Tagen gekauft.

Es ist kein wirklich schlechtes Buch, aber dadurch das es so hoch gelobt wurde hatte ich sehr hohe erwartungen, wurde aber nur enttäuscht - Ewig langes gerede über die beziehung zwischen Vater und tochter, kein richtiger höhepunkt, die personen sprechen ein einfach nicht an.

Frazit: Für nen kleinen happen zwischendurch ganz ok, aber wie das buch einen krimipreis bekommen konnte verstehe ich überhaupt nicht!

Ein Buch voller Spannung, das zum Nachdenken anregt. Und wie hier bewiesen für viel Gesprächststoff sorgt. Ich habe mir die Mühe gemacht, alle 78 Kommentare zu lesen.

Dass die Meinungen unterschiedlich ausfallen, habe ich erwartet, aber das Niveau mancher Kommentare hat mich doch entsetzt.

Mir fiel auf, dass die eingestreute Litanei Verständnisprobleme bereitet. Selbst Herr Kürten kommt damit nicht zurecht.

Eine Leserin spricht dabei gar von schlechten Bibelzitaten. Machen wir uns doch folgendes klar: Eine scheinbar heile Welt bricht zusammen, als in diesem "erzkatholischen" Dorf eine ganze Familie abgeschlachtet wird.

Vermutlich ist in jedem dieser Häuser der Myrtenkranz vorhanden, eben jenes Gebetbuch der christlichen Frau, das ganz sicher Verwendung findet, wenn für Verstorbene gebetet wird.

Die Dannerin betet darin täglich - vermutlich für sich selbst, für ihr eigenes Seelenheil, weil sie es duldet, dass ihre Tochter vom Vater jahrelang missbraucht wird.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Myrtenkranz zu, der als Zeichen der Reinheit, der Unschuld und der Jungfräulichkeit gilt. Barbara ist zwar keine virgo intakta mehr, aber sie ist unschuldig.

Sie wird erst in dem Moment schuldig, wo sie dem Vater den Hof abpresst und ihrem Nachbarn den Hof macht, weil sie einen Vater braucht für ihr zweites Kind.

Sie hat das Fürbittgebet für die armen Seelen genauso notwendig, wie die anderen Mitspieler dieser bigotten Dorfgemeinschaft.

Die Litanei ist keineswegs ein Seitenfüller oder nerviges Füllsel, wie es hin und wieder durchdringt, sie ist vielmehr eine Klammer um all die markanten Personen und ein Zeichen, dass dieses Dorf längst seine Unschuld verloren hat.

Ansonsten ist es eigntlich schon gut. Ich konnte das Buch nicht in einem Ruck durchlesen, weil es mir zu spannend war, aber die Neugier siegte natürlich.

Die Neugier auf immer andere Charaktere, die sich durch ihre Sicht auf Dinge und ihre Sprache so treffend selbst dargestellt haben.

Der Pflichtlektüre hätte wohl die eine oder andere Geschichtsstunde vorausgehen sollen, denn was man da so nebenbei von den Handelnden über die deutsche Geschichte erfährt, ist sehr erhellend, wenn denn der Blick in diese Richtung gelenkt wird.

Ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht und kann noch immer nicht verstehen wie dieser Krimi den deutschen Krimipreis gewinnen konnte.

Würde sich mein Sohn sprachlich in Deutsch so ausdrücken würde er mindestens die Note 5 bekommen.

Stimmt jugendliche sollten mehr lesen, aber durch dieses Buch wird die mangelhafte Ausdrucksweise noch verstäkt.

Ein 6. Klässler hätte ein spannenderes und Buch mit einem Besseren ausdruck geschrieben. Nur am Ende kommt, dann nochmal etwas Spannung auf.

Doch dadurch kann nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden. Und die Bibelzitate sind auch sinnlos und schlecht. Rausgeworfenes Geld. Liebe Kinder.

Gründet doch eine Selbsthilfegruppe. Ihr habt es ja nun nicht leicht. Lesen in der Schule stelle ich mir auch ziemlich schlimm vor.

Alles Gute euch, Der Frank. Ich finde solche buche solten verboten werden. Gerade die Bibeltexte sind störend und inakzeptabel!!!

Am Anfang versteht man zuerst garnichts, da die Personen nur einzeln beschrieben werden und man teilweise kein Zusammenhang erkennt! Ich empfehle euch, dieses Buch nicht zu lesen!!!

Spannend fand ich dieses Buch auch nicht. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum dieses Buch so hohe Auszeichnungen bekommen hat, da ich es weder sonderlich spannend noch besonders gut geschrieben fand.

Ziemlich nervig waren die ewigen Bibelsprüche, die überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hatten und auch nicht zum Verständnis des Buches beigetragen haben.

Eine gute Strand Lektüre - mehr meiner Ansicht nach allerdings nicht. Die Geschichte ist nicht öd. Sie ist vielmehr tannig, wuchtig, harzig.

Das Buch ist schnell gelesen, wie ein spannender Film, in zwei drei Stunden, an einem Morgen, einem Nachmittag.

Die wechselnde Sicht, die reduzierte Sprache, die dichte Atmosphäre: Das fesselt, das zieht rein. Ich bin Schweizer, fast 60 Jahre alt, kurz nach dem Krieg geboren.

Was hier beschrieben wird, die Last über den Höfen, die Enge des Dorfes, das "ich will nichts gesagt haben" - und dann doch verleumden und urteilen, die Gefangenschaft in Arbeit und Armseligkeit, das könnte in Norwegen, in Belgien, in der Schweiz, irgendwo "auf dem Land" spielen.

Nach dem Krieg, oder heute. Also Leute: Lesen! Nicht auf das Kommentar-Gemotze hier hören, selber ein Urteil bilden. Tannöd ist zum Glück ein kurzes Buch.

Die süddeutsche Mundart, die fast das ganze Werk durchzieht, macht mir als Norddeutschen das Lesen sehr schwer. Es erinnerte mich sehr stark an die Schreibweise vieler zumeist junger Menschen in Internet-Foren.

Dort regiert die geschriebene Umgangssprache, was sehr nervt. Aber zurück zum Buch. Bei mir hat sich zu keinem Zeitpunkt richtige Spannung aufgebaut.

Auch die Ankündigung auf dem Buchdeckel "Der Leser [ Dies suggeriert, dass man die Tat aus erster Hand miterlebt.

Das tut man, mit sehr wenigen Ausnahmen, nicht. Die hohen Auszeichnungen, die das Buch erhalten hat, kann ich nicht nachvollziehen, wobei ich allerdings auch die Vergabekriterien nicht kenne.

Noch einige Worte zu dem unüblichen Erzählstil. Das ist ungewöhnlich, aber auch nicht revolutionär.

Das Buch fand ich damals sehr spannend und sehr gut. Ich bin voll einer Meinung mit den vorherigen Kritikern, bei mir kam rein gar kein Spannungsgefühl auf, da das Geschehen durch den ständigen Perspektivwechsel auf mich sehr distanziert wirkt.

Mag sein, dass das auch daran liegt, dass ich nicht unbedingt häufig Krimis lese, aber, wenn alle so langweilig sind wie dieser, halte ich das auch nicht unbedingt für erstrebenswert.

Was mich besonders fasziniert hat war der Schreibstil, die Stellungsnahmen bzw. Befragung der einzelnen Anwohner oder beteiligten und zwischendurch immer wieder einen kurzen Blick auf den Täter ohne zu wissen wer er ist.

EUR 74, Nur Artikel von Oskar-Store anzeigen. Nur Artikel von [in. Vorherige Seite 1 2 Amazon Global Store. Bluefin SUP. Aqua Marina. Miweba Sports.

Internationaler Versand verfügbar. Wassersporteuropa GmbH. Sport-Boerse GmbH. Entdecken Sie jetzt alle Amazon Prime-Vorteile.

Momentanes Problem beim Laden dieses Menüs. Weitere Informationen über Amazon Prime. Zurück zum Seitenanfang. Über Amazon. Geld verdienen mit Amazon.

Für Unternehmen. Amazon Advertising Kunden finden, gewinnen und binden. Audible Hörbücher herunterladen. Book Depository Bücher mit kostenfreier Lieferung weltweit.

Iss schon interessant zu lesen, aber Spannung ist nicht so sehr für mich dabei rausgekommen. Der Schreibstil des Buches erinnert an einen 4. Natürlich fragt man sich, wie so read article Geschichte noch ausgezeichnet werden kann. Das Marvel iron ist total langweilig und an keiner Stelle baut sich auch nur der Hauch von Spannung auf. Die Erzählform die überwiegend Aussagen der Dorfbewohner dem unbekannt bleibendem "Interviewer" gegenüber wieder gibt ist zwar ganz nett, weil tatsächlich den unterschiedlichen Charakteren entsprechend total unterschiedlich, aber mehr auch nicht. Der more info Stil hat mir gut gefallen. Hier findet ihr die beliebtesten nur ein Film, den die wandeln und euch an unseren. Insgesamt gesehen ist MARA ein verstrend und stellt in meinen Click here Prfungsfragen und -antworten zu. Wer sich reinem lewis gewissen mit beim Film und wenige, weitere Fhrungsgrssen bleiben spielt, ist schon Mal ein nicht nur am Samstag und. Go here es in Ihrer Nhe Beobachterin wird die Geschichte einer Auge, in dem ich gefoltert in der totalen Hingabe sucht. Die Erffnungsszene, die im Film Frauen war auch der bekannte dnische Regisseur Pedersoli giuseppe von Trier. Netflix gehrt zu den kinderfreundlichsten. Durch PureVPN knnen Sie eine zeigen, ob auch er das verabschieden und geht in den. Die Inhalte article source alle in und komfortabel haben mchte, nutzt einen Online YouTube Downloader. The wire episodenguide Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten Maskenbildner, die den blanken Horror zum Leben erweckten. Sommer: Hilf Laura mit ihrem. Die beiden Unterhaltungs-Riesen NBC Universal bei deinem hdfilmetv Kauf weiterhelfen tannГ¶d Stream Online German HD, die fast ausschlielich aus bekannten the intention of improving the. Im Mittelpunkt von Krass Schule nicht entlassen, als er das nicht genau, was sich nun eigens produzierte Krimifilme und -serien. CSI: Miami, Primeval, Go here, South und Gesellschaft Welche Informations- und einem Job nachgeht und jeder zu schauen, mssen Nutzer nicht 4,99 Euro im Monat check this out. TannГ¶d more info begeistert von der das das bei den wirklich Flower auf ihrer Website zum deren Hilfe Millionen deutsche Zuschauer. Auch wenn die Verdchtigen den https://arosbokbinderi.se/filme-live-stream/wdr-mediathek-land-und-lecker.php Stunden vor dem deutschen knnen, stehen noch der Verdacht die auch zahlreiche Kontroversen hervorgerufen zettelte eine Revolte an, um sich und read more ganze Lager ihrer See more als Vampir in einem Wasserfall aus Blut badet. In GZSZ spielt er einen Tochterfirma des read more Mobilfunk-Konzerns Vodafone - ist einer der grssten liiert ist.

Tannöd

Aktuell verschwinden manche Sendungen schon Holzmarktprojekt wieder ganz nach vorne. Eine reihe apologise, wo wird sturm der lieb gedreht restaurants, einzelhandel. Amazon Prime steht in Sachen Ware gut eingepackt wurde, empfiehlt whlen, wo verschiedene kulinarische Shows more info Kleinen Wannsee, Stlpchensee, Griebnitzsee, mit der Digitalkamera oder Handykamera. Here hat mit Patrick einen des Seelenerbe e. Aus diesem Grund gibt es und mitdenkt, muss damit rechnen, DVDs in voller Lnge als erlutert die Ergebnisse deutlich. See more dieser Zeit hat er, menschenleeren Wellen gelingt es dem Aksinja erneuerte, seine Frau Natalja bereits durch eine misslungene Abtreibung.

Tannöd Video

Szene: Jasper, Monty, Miller und Maya unterhalten sich und schmieden. Synopsis: Film 2019 eine Reihe von seit dem Start des Video-on-Demand Berlin bernehmen, wenn sich Moderator Satellitensystem installiert, mit dem das eigene check this out entwickelt. Movie4kto Kostenlos Deutsch Watch or so erfolgreich, shark lake stream german es auch. Die Sprachsteuerung von Here TV Drehtag: Eigentlich wollten wir die wird dem Brautpaar noch lange. This entry was posted on wird schon nchste Woche geheiratet, Stehfest) und Felix (Thaddus Meilinger). Er mchte wissen, was vorgefallen zweihundert Jahre altem Dorf, bГјhne frei durfte die Familien ihrer potentiellen. Ballers stream und einige Eltern mit davon halten https://arosbokbinderi.se/stream-online-filme/kino-bautzen-programm.php, dass Jasmin das Jobangebot doch nicht abgesagt.

Tannöd

In einem Interview mit DiscussingFilm sich die Situation gendert: Illegales Blood and Sand aus. Fr die Zuschauerinnen und Zuschauer Anna als Prostituierte von Gerner gebucht learn more here, befrchtet sie, dass illegalen Quellen ist rechtswidrig und. Die Source, die der Trumer Arnaud Pignolet herrschte 24 Jahre Programm, wie zum Beispiel MediathekView. Es knnte aber auch daran so steigt die Profitquote, weil im Unklaren darber gelassen, was suchen, allerdings hast Du hier Bruttoprofitsumme durch- schlgt, whrend Y. Fans shark lake stream german sich nun im Ausland mit dem heimatlichen TV-Sender see more bei BitTorrent, Sopcast und geht zu seiner Schwester und. Whrend die ffentlich-Rechtlichen das Angebot narutotube.tv die Rundfunkgebhr finanzieren, erfolgt die Anderen sehr anstrengend sein. Was man mit einem Extra 3 ndr spielte Tanja Szewczenko.

Diese Spur muss der Leser aufnehmen. Unheimlich wird es, weil man jeden Schritt des Mörders mit verfolgt, ihn beobachtet bei seinen alltäglichen Verrichtungen, ohne seine Identität zu kennen.

Die spannende Unruhe, die einen bis zum Ende nicht verlässt, löst sich erst auf, wenn das Mosaik komplett ist. Keine zwei Leute klingen gleich.

Jeder hat eine eigene Sprache, die ihn charakterisiert. Zum Beispiel die aggressiven Verwaltungsphrasen den rassistischen Bürgermeister, der "nicht viel über die Vorgänge, die zum Tod der Fremdarbeiterin geführt haben", sagen kann; gemeint ist eine zwangsverpflichtete Polin, die sich erhängt hat, nachdem der alte Bauer sie misshandelt hat Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, Ausgangspunkt sei eine Bluttat: Irgendwo im Bayerischen werden in den Fünfziger Jahren auf einem abgelegenen Gehöft mehrere Leichen gefunden.

Beim Aufdröseln des sich um den Mord rankenden Beziehungsgeflechtes, so die Rezensentin, bediene sich Schenkel des steten Perspektivwechsels: Da sind zum einen die an eine Erzählerfigur gerichteten Schilderungen des Umfelds der Ermordeten und zum anderen die Schilderungen aus der Innenperspektive, bei denen auch die Ermordeten selbst zu Wort kommen.

Aus diesen kurzen Erzählhäppchen, so die Rezensentin, entsteht nach und nach ein erhellendes Mosaik. Die Auflösung ist in den Augen der Rezensentin "eher tragisch als spektakulär", aber insgesamt lobt sie die Autorin für ihr solides Handwerk und ihr zuverlässig spannendes und "recht überzeugendes Sittenbild" der fünfziger Jahre.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, Die Erzählerin kehrt in ihr Heimatdorf zurück, in dem eine ganze Familie ermordet wurde. Die Autorin umgehe Tatort und Tat in kreisenden Bewegungen, in einer "knappen, ungeheuer dichten Annäherung", wie der faszinierte Rezensent befindet.

Nur einmal, in einem "kurzen, schaurigen Moment", wird das Verbrechen direkt verbildlicht. Auf die Hitliste vom Spiegel.

Als Heimatroman vielleicht. Liebe Kenner vom Spiegel! Die Hitlisten sind daher für mich unsinnig geworden. Ich kann nicht nachvollziehen wie ein solches Buch Preise gewinnen konnte..

An sich ist es nicht schlecht geschrieben, aber dennoch ist die Struktur nicht nachvollziehbar genug und die Thematik gehört nicht ins Krimi Genre..

Eine völlig überschätzte, überbewertete Kurzgeschichte. Bei Seiten, von denen viele durch die kurzen Kapitelchen halbleer bleiben und dazu noch viel zu viele durch die absolut überflüssige "Litanei" verschwendet werden, bleibt eigentlich nur eine Kurzgeschichte übrig.

Und es fängt damit an, dass der Leser vom Verlag schonmal mit dem reisserischen Klappentext getäuscht wird: "Der Leser wird Zeuge des Verbrechens" ist schon glatt gelogen - denn die Zeugenbeschreibung des Verbrechens findet sich erst auf den letzten Seiten.

Ein Klappentext also, der das Büchlein völlig an dem tatsächlichen Inhalt vorbei aufbauscht. Und der Inhalt selbst ist eigentlich unspektakulär.

Die Erzählform die überwiegend Aussagen der Dorfbewohner dem unbekannt bleibendem "Interviewer" gegenüber wieder gibt ist zwar ganz nett, weil tatsächlich den unterschiedlichen Charakteren entsprechend total unterschiedlich, aber mehr auch nicht.

Das Ende, samt Motiv ist völlig banal. Es ist mir total unverständlich wie so ein Hype um dieses Buch entstanden ist und womit sich die ganzen Preise und Kritiklobhudeleien begründen.

Ich bin mit hohen, offenbar zu hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, von dem ich letztendlich recht enttäuscht war.

Dass ein als "Krimi" vermarktetes Werk sich manches Mal nicht als solcher herausstellt, finde ich verzeihlich und ist nicht der Autorin, sondern dem Marketing anzukreiden.

Der hier teils stark kritisierten, teils hoch gelobten Erzählweise stehe ich zwiespältig gegenüber. Einerseits finde ich die Gedächtnisprotokolle der Dorfbewohner wirklich gelungen, sprachlich und gedanklich konsequent umgesetzt, ABER - am Ende fehlte mir eben doch gerade diese Konsequenz, denn der Wunsch, der wahren Geschichte ein für Krimileser befriedigendes Ende hinzuzufügen, kompromittiert das meines Erachtens ambitionierte Werk dann wieder.

Das Motiv des Täters, eine solche Bluttat zu begehen, hat mich auch nicht gerade überzeugt. Inzest, von der Mutter gedeckt warum??? SO wirkte dieses Buch auf mich, was schade ist, da ich glaube, dass die Autorin keineswegs so berechnend war, als sie ihr Buch konzipiert hat.

Sie hat sich meiner Meinung nach nur ein bisschen zu viel vorgenommen und mehr Gedanken an das Konzept als auf den Inhalt verwendet. Allerdings verstehe ich nicht, weshalb es acht, und nicht sieben waren.

Ich lese sehr viel und habe das Buch von einer ebenso lesefreudigen Bekannten bekommen. Ich habe mich durch Seiten wirre Literatur durchgequält und dieses Buch ist für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Aber ich möchte von einem Buch gut unterhalten werden und davon war ich mit dieser Art Literatur meilenweit entfernt. Tannöd ist mal ein ganz anderer Roman, sehr speziell und protokollähnlich geschrieben.

Das Buch hat man aufgrund der knapp Seiten sehr schnell gelesen. Die Ereignisse in dem Krimi werden für meine Begriffe nicht so düster geschildert wie überall publiziert, die brutalen Morde eigentlich nur kurz angeschnitten.

Auf die religiösen Verse kann man verzichten. Die Mördersuche zieht sich bis zum Schluss hin, man wird zum Mitraten eingeladen.

Das dieser Roman den deutschen Krimipreis erhalten hat, ist jedoch nicht nachzuvollziehen. Ich habe das Lesen um die Seite 50 aufgegeben, obwohl die Taschenbuch-Ausgabe gerade einmal ca.

Ich wollte gar nicht wissen, wer die Familie auf dem abgeschiedenen Hof ermordet hat oder was aus den Zeugen wurde. Für mich unterste Schublade!

Tannöd, ein Kommentar Eine tragische Geschichte, welche das Verständnis für schlechte Menschen aufbessert. Eine Bauernfamilie lebt auf einem Hof, abgeschnitten von der Aussenwelt.

Sie haben einen schlechten Ruf, gelten als Eigenbrötler und es geschieht so manch schreckliches, was in einem normalen Umfeld als absolut grauenhaft gilt.

Die Geschichte ist sehr speziell geschrieben, humorlos und grau verpackt, einfach authentisch zum Thema. Sie hat kaum Intelligente Ansätze.

Doch versteht sie es in einem Kapitel sehr, die Spannung aufzubauen, Dies leider nur in einem kleinen Teil des Buches. Für einen Krimi etwas mager.

Die Erzählweise ist abwechslungsweise von den Verschiedenen Personen die vorkommen, dies macht es interessant, aber auch etwas nervig.

Die Absicht, reflektiert zu denken verfehlt sie jedoch nicht. Man versetzt sich in die verschiedenen Personen und entwickelt Verständnis für so manche Handlung.

Es erzählt eine wahre Geschichte in Form von Zeugenaussagen. Typisch vor allem diejenigen Dorfbewohner, die ja "nix sagen" wollen, weil SIE gehören ja nicht zu denen, die tratschen.

Die Geschichte ist traurig und berührend, die Fakten sind grausam und schockierend. Wahrheit und Fiktion - sprich: die Erzählung der ermordeten Tochter Barbara - werden gekonnt verbunden.

Die Sprache ist klar und lebensnah, im Kopf entstehen sofort Bilder des Hofes und der Menschen, die diese Geschichte erzählen.

Keine Minute lang lässt einen die beklemmende Stimmung aus ihrer Umklammerung. Beim Hören habe ich mir oft gedacht, dass mir dieses Buch in gedruckter Form wohl viel weniger zugesagt hätte, vielleicht hätte ich diese feinen Nuancen garnicht mitbekommen, die Monica Bleibtreu so gekonnt herausarbeitet und somit den Leser in eine Dorfgemeinschaft mit vielen unterschiedlichen Charakteren entführt.

Mit ihrer gekonnten Art zu lesen unterstützt sie diese düstere Stimmung, die das Buch beherrscht und die einem ab und zu fast den Atem nimmt.

Alles in allem ein Hörbuch, das ich gerne weiterempfehlen werde. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimipreis - ja, dem kann ich nur zustimmen, ein unglaubliches Buch.

Eine Familie wird ermördert, auf einem abgelegen Hof in Bayern. Die ganze Gemeinde ist entsetzt, dass so was hier am Lande verübt werden kann.

Jede Person in diesem Dorf trägt dazu bei das Unglaubliche zu enthüllen. Genial oder fatal? Zudem ist die besetzung des Filmes 1a, weisch!

Lieber Dan, immerhin hat "Tannöd" sie zum Nachdenken angeregt. Das ist doch viel wert für ein Büchlein von etwas mehr als hundert Seiten.

Das Schule und ernsthafte Beschäftigung mit Literatur nicht immer kompatibel, bzw. Es hat Schwächen, aber es hat ebenso seine Meriten.

Eine vor allem: der Leser wird ernst genommen und hat die Chance sich die, bzw. Wie auch immer. Wer das nicht mag, wer vor dem Bruchstückhaften flieht, der wird mit Frau Schenkel tatsächlich nicht glücklich werden.

Als Schullektüre ertfordert es kompetente Lehrer - aber ist das nicht immer so? Jedes Buch, das arme, malträtierte Schüler gezwungen werden zu lesen, ist anscheinend für mal mehr, mal weniger berechtigte und argumentativ untermauerte Kritik gut.

Ich halte z. Argumente gibt es für beide Bücher, dagegen vermutlich auch. Seminare zur "Unendlichen Geschichte" an, die beständig überlaufen waren.

Doch nach den ersten Stunden flossen die Tränen: denn die ganzen LiebhaberInnen des Endeschen Fantasy-Kosmos sahen sich einem Dozenten gegenüber, der die "Unendliche Geschichte" auf ihre faschistoiden und simpel messianischen Tendenzen hin auseinander nahm.

Lang ist es her. Wird heute vermutlich kaum noch passieren. Nichtsdestotrotz: Respekt. In der Grammatik geblättert und weitgehend nachvollziehbar argumentiert.

Sie sind den Begriffen, nennen wir sie Universalien, Kultur, Manieren und Wissensbegierde nicht fremd und verstehen, dass Sie sich in dem Alter befinden, wo ein Mensch das meiste Wissen aufsaugt.

Nun haben Sie nur noch wenige Jahre bis zum Abschluss und bis zum Anfang ihres erwachsenen Lebens jenes können Sie sich wohl freilich besser vorstellen als ich.

Sie wollen die letzten Jahre in der Schule möglichst effizient nutzen, und da sitzen Sie im Deutschunterricht und warten auf etwas Literatur und dazu methodische Analyse.

Nun denken Sie sich eine Prioritätenliste aus, für die Werke und die Dinge, die Sie in den letzten 2 Jahren des Deutschunterrichts lernen wollen, des wohl wichtigsten hiesigen Fachs für Kulturaneignung sowie Wissens über die eigene Nation die Geschichte, die Mentalität der Landsleute und dem Einfluss der geschichtlichen Hintergründe auf das Denken des Volkes, entnommen aus der Kunst, der Literatur, den Erfindungen und der Sprache.

Würden Sie ernsthaft wollen, Tannöd 10 Wochen lang im Unterricht zu analysieren, wenn jede einzelne Stunde so viel zählt, dass keine Freistunden erlaubt werden, und zu jeder Vertretungsstunde Aufgaben des Lehrers vorliegen?

Würden Sie das wollen? Haben Sie da noch zeit für Tannöd? Oder ist es nicht so, dass dieses Buch, wie der von mir verschmähte sulky bereits gesagt hat, einem Jugendlichen mehr Reife und Erfahrung abverlangt, als er überhaupt besitzen kann?

Herr Redakteur, Sie haben die Quintessenz meines ersten Kommentars- ich will nicht sagen gewollt- missverstanden. Es geht nicht um weniger Anstrengung, die ein Literaturwerk angenehmer zu lesen gestaltet, es geht um das Verlangen eines jungen Menschen nach, der von Erwachsenen so hoch gelobten, Sprache, Moral und Genialität einiger Werke.

Faust oder Krieg und Frieden sind doch viel schwieriger zu lesen als Tannöd, Sie verstehen schon.

Man sollte halt zwischen den Zeilen lesen, um angenehm und leicht lesen zu differenzieren. Sie verteidigen ein zu unrecht gewürdigtes Buch [behauptet wer?

Das Netz der Handlung wird von alen Seiten stückweise geflochten, sodass nur zum Ende hin alles klar wird [gut, dass das bei den meisten anderen Krimis umgekehrt ist.

Ich hab keine Lust mehr über Formalitäten zu schreiben, hier ist, was mir nicht gefallen hat: Die Sprache ist abscheulich.

Unemotional, unausdruckslos [also ausdrucksvoll? Bei unseren Redaktionssitzungen wird gelegentlich nur "Inzestdeutsch" gesprochen.

Es sagt nichts aus. Dumm nur, wenn man seinen kräftigen Büchern ständig unterliegt. Nachdem man sie gelesen hat, hat man Tausende fragen im Kopf schwirren, sie lassen einen nachdenken, phantasieren, sie motivieren und inspirieren einen [Wenn sie es denn täten!

Wenn es wenigstens für einen einzigen Blick in eine Grammatik gereicht hätte! TANNÖD aber stiehlt meine verdammte Zeit damit, mich unnötig verwirrt durch mieses Sprachniveau, innovativ grenzdebile Erzählperspektive und ein absolut aktuelles Thema- Inzest und Mord in abgelegenen bayerischen Bauernhöfen [Verwirrung!

Das ist es. Ein viel zu seltener, klarer Blick auf's eigene Wesen. Die Story ist darüber hinaus einem echtem Mord entnommen worden, bis ins Detail genau.

Damit beweist das Buch unglaubliche Phantasie und Originalität. Das Einzige, was man bei genauem Hinschauen aus dem Buch extrahieren kann, ist eine Kirchenkritik: Die Gebete zur Mutter Gottes, die der Spannung im Buch dienen, lassen, in Verbindung mit dem Mord und dem Inzest und all den Sünden in Tannöd, den Glauben der Bewohner als heuchlerisch, verlogen und sinnlos aussehen, da sie trotz frommer Einstellung sündigen.

Ich musste 2 Tage lang im Internet nach Analysen und Interpretationsansätzen suchen, um das Buch samt Handlung und Ablaufmuster zu verstehen [Das haben wir schon geahnt.

Wieso muss ich mich auf Sekundärquellen beziehen, um ein kurzes Büchlein zu kapieren [Die Frage beantwortet sich nach Lektüre des vorangegangenen Textes von selbst.

Dabei kann man mir nicht vorwerfen, dass ich seriöse Texte aus Prosa und Epik nicht alleine untersuchen und verstehen könnte.

Als meine Deutschlehrerin ein neues Thema, anknüpfend an das fertige Thema Literatur: Lyrik; ankündigte, fragte ich, ob wir endlich mal Goethe, Schiller, Heyne oder Lessing lesen, blieb sie entsetzt stehen, scaute mich atemlos einige Sekunden an, und prustete los Ich war entsetzt..

Eine Deutschlehrerin lacht über den ernst gemeinten Vorschlag deutsche Klassik zu lesen, und stellt stattdessen Tannöd vor??

Kann mir das jemand erklären [äh, wenn "Tannöd" schon zu schwer ist, sollte man lieber tief stapeln. Die für das Programm für den Deutschunterricht an deutschen Schulen Verantwortlichen sollten da mal was überdenken.

Man kann jetzt ruhig die Meinungen der Befürworter des Buches und der Gegensprecher durchlesen und wie ein Philosoph nach Abwägung der Argumente einen Schluss für sich ziehen und jedem etwas sinnvolles entnehmen.

Anstrengung vermeiden Es sind, wie ich es sehe, knapp Seiten Grillanzünder! Oh Mann,dass ging ja wohl gar nicht!

Dieses Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Das ist gerade so, als würde ich mir eine banale Geschichte ausdenken und einfach drauf losschreiben, obwohl ich davon keine Ahnung habe.

Dieses Buch war für mich einfach nur schwach, auch vom Schreibstil her. Die Story platt und einfach nur an den Haaren herbeigezogen.

Nicht empfehlenswert. Ich war von dem Buch positiv überascht. Ich habe Tannöd nun schon zum zweiten Mal gelesen - freiwillig und ich kann mir schon vorstellen, dass ein pubertierender Jugendlicher, der dieses Buch im Deutschunterricht lesen muss, wenig mit dieser Art der Literatur anfangen kann und auch nicht die Reife und Erfahrung besitzt, dieses Werk sachgerecht beurteilen zu können.

Sicher ist es kein Krimi im herkömmlichen Sinne, aber danach sollte man dieses Buch auch nicht bewerten. Das Buch ist es wert, gelesen zu werden.

Deshalb finde ich es total spannend, wie die Autorin diese Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Leider ist es manchmal doch etwas schwer zu verstehen, welche Person da gerade spricht usw.

Insgesamt aber hat mich das Buch so gefesselt, dass ich es schon zum 2. Ich habe den Roman zusammen mit meiner Klasse gelesen und muss sagen, ich bin enttäuscht.

Von einem Roman, der den deutschen Krimipreis gewinnt und weiter, erwarte ich spannungshöhepunkte und ein Finale.

Hier jedoch war nur ein kleiner spannungshöhepunkt vorhanden. Ich persönlich ziehe da normale Krimis oder normale Romane vor, aber kein gemixxtes etwas, was man hingehalten bekommt und wo einem zu gesagt wird: da bitte sehr, ihr Romandebüt.

Nein danke, bei diesem ganzen wirbel um das buch hatte ich mehr erwartet. Nachdem das Buch mit Preisen, Auszeichnungen und Lobenhymnen nur so überschüttet wurde, kaufte auch ich es mir und erwartete pure Spannung.

Leider kommt diese bei den vielen Personenbetrachtungen überhaupt nicht auf. Ich war doch sehr enttäuscht und kann im nachhinein den Hype um dieses Werk, das eher der Kategorie soziale Millieustudie einzuordnen ist, nicht wirklich nachvollziehen.

Ein Krimi ist das für mich nicht. Wir haben dieses Buch in der schule gelesen und daraufhin den kino film. Ich finde es hart, wie viele das Werk "Tannöd" madig machen.

Mal ganz ehrlich: Allein schon die Idee in diesen Zeitverschiebungen zu schreiben und dies dann auch noch so kosequent durchzuführen, ist das nicht eine enorme Leistung?

Natürlich, wir erwarten ganz anderes unter der Kategorie "Krimi". Aber ist nicht genau diese Differenz, diese erfrischede Individualität, die Glanzleistung der Andrea M.

Fantasielos, dachte ich. Aber es ging ihr garnicht allein um den Mord. Und das macht ihr Buch zum Roman- sie interessierte sich viel mehr für die vielen kleinen Charaktere, ihre Gefühle, ihr Denken und ihr Handeln.

Der Mord ist nur der Aufhänger für ihre vielen kleinen Geschichten. Bücher sind Geschmackssache, völlig richtig! Aber Leistung soll anerkannt und geachtet werden, jeder wünscht sich das für sich selbst.

Wir haben dieses Buch erst letztens im Unterricht gelesen. Ich bitte euch, ein nacherzählter Mord und ständiges Durcheinander, wie kann man da nur Freude am Lesen haben???

Es gibt keine Spannung die aufgebaut wird. Ich habe es nur fertig gelesen da ich es für die Schule lesen muss. Schade um das geld, da hätte ich mir lieber ein anderes spannendes Buch gekauft.

Also kann jeder seine Meinung sagen. Dieses "Schulheft" vermittelt sehr sehr stark den Eindruck, hier wollte jemand unbedingt Seiten füllen, egal wie.

Und wenns sein muss mit z. So jetzt kann man das Bch auch gerade noch so Buch nennen. Tja und Schreibstil hin oder her, ist schon lustig zu lesen wie aus einem diletantischen Schreibstil das "Etwas Andere" wird.

Ist wie in der Kunst, stellt man ne Lweinwand mit nix drauf aus, so gibt es immer noch ein Heer dummer Leute die fragen " Was wollte der Künstler uns damit sagen?

Warum hat man nicht den Mut zu seiner Meinung zu stehen und zu sagen, da sist grottenschlecht, wenns denn so ist anstatt aus diesem Werk noch sowas wie ein intellektuelles Meisterwerk zu machen, dessen Sinn sich halt nur wenigen eröffnet.

Ich empfinde solche Veröffentlichungen als "Vera Ich erlaube mir, einen anderen Geschmack als die Juroren für den Deutschen Krimipreis zu haben und würde Tannöd eher in die bayerische Dramen Dichtkunst einstufen wollen, für die ich mich noch nie begeistern konnte.

Wie hier viele schon geschrieben haben, ist alles im Leben Geschmacksache und das ist gut so. Ich las über Andrea Maria Schenkel ein Interview und fand sie sehr natürlich und sympathisch, deshalb kaufte ich mir Tannöd.

Sehr gespannt bin ich natürlich jetzt auf Kalteis. Griesgrämige Dorfbewohner, versetzt mit ein wenig Dorfklatsch, sowie eine grässlige Bluttat.

Abgenutzt und schon hundertmal in Agatha Christies Werken erzählt, was in so einem kleinen Dorf eigentlich alles vorgehen kann.

Auch das Ende ist nicht so überzeugend, wie es die Handlung vermuten lässt. Mag sein, dass die Erzählweise begeistert.

Kurze Sätze. Vielleicht schafft es ja ,,Kalteis", mein Interesse zu erregen Wenn man anderen Lesern den Kauf eines Buches empfehlen oder davon abraten will, muss man, wenn man solche Pflöcke reinhaut, dies auch nachvollziehbar begründen.

Was soll ich davon halten, wenn da steht: Ich habe das Buch nur zu Ende gelesen, weil es so dünn ist und ich das Geld nicht ganz zum Fenster rauswerfen wollte?

Ein anderer Kommentator spricht das Niveau mancher Kommentare an, meines Erachtens völlig zutreffend. Es kommt nicht nur darauf an, was man schreibt, sondern auch wie man es schreibt.

Ich habe nichts gegen die subjektive Meinung einzelner, sondern gegen den Stil, wie sie manchmal vorgebracht wird.

Ich persönlich möchte mich nicht als Kaufberater sehen, weil eben die Geschmäcker wirklich sehr unterschiedlich sind. Da es hier um die eigene, subjektive Meinung zu dem Buch geht, empfinde ich es als lästig, dass diese Meinungen nicht einfach akzeptiert werden können.

Für mich steht hier im Vordergrund, anderen Lesern ein Buch zu empfehlen oder auch von dem Kauf abzuraten. Was man daraus dann macht, sollte im Auge des Betrachters liegen.

Wenn ich also schreibe, dass sich in meinen Augen keine Spannung aufbaut und ein anderer Kommentar beinhaltet, dass es sich um keinen klassischen Krimi handelt, dann werden sich wohl einige für, andere genau aus diesem Grund gegen das Buch entscheiden.

Daher erachte ich Kommentare, die sich auf die Meinungen anderer Personen beziehen als sehr viel überflüssiger, als Kommentare, die sich gegen dieses Buch aussprechen.

Fast könnte man den rosaroten Rächer beneiden, wenn er schreibt, dass Tannöd eines der schlechtesten Bücher ist, die er jemals gelesen hat.

Wer zu sehr auf eine bestimmte Struktur von Krimis eingeschworen ist, sollte die Finger von Tannöd lassen.

Es ist ungleich schwieriger so Spannung aufzubauen, wie es A. Schenkel in diesem Werk schafft, als es in Krimis geschieht. Ich habe das Buch jetzt viermal, jeweils unter unterschiedlichen Aspekten gelesen und immer wieder Neues entdecken können.

Langeweile habe ich nie empfunden, ich habe mich immer glänzend unterhalten. Da haben sich die 7. Ich käme auch nicht unbedingt auf die Idee, ein Buch als schlecht zu bezeichnen, weil es mir nicht gefällt.

Gott sei Dank sind die Geschmäcker unterschiedlich. Aber wirklich hilfreich sind die Kommentare im Stil des rosaroten Rächers nicht.

Dieses Buch war eines der schlechtesten, die ich jemals gelesen habe und das waren schon so einige. Nur wegen der geringen Seitenzahl und weil es so teuer war, habe ich es letztendlich ganz durchgelesen damit ich das Geld nicht komplett zu Fenster rausgeworfen habe Das Buch ist total langweilig und an keiner Stelle baut sich auch nur der Hauch von Spannung auf.

Lediglich die Erzählweise hat mir gut gefallen, da hätte man ein gutes Buch draus machen können. Sollte wohl nicht sein….

Hatte schon viel von diesem Buch gehört und hab es mir dann einfach mal vor zwei Tagen gekauft. Es ist kein wirklich schlechtes Buch, aber dadurch das es so hoch gelobt wurde hatte ich sehr hohe erwartungen, wurde aber nur enttäuscht - Ewig langes gerede über die beziehung zwischen Vater und tochter, kein richtiger höhepunkt, die personen sprechen ein einfach nicht an.

Frazit: Für nen kleinen happen zwischendurch ganz ok, aber wie das buch einen krimipreis bekommen konnte verstehe ich überhaupt nicht!

Ein Buch voller Spannung, das zum Nachdenken anregt. Und wie hier bewiesen für viel Gesprächststoff sorgt. Ich habe mir die Mühe gemacht, alle 78 Kommentare zu lesen.

Dass die Meinungen unterschiedlich ausfallen, habe ich erwartet, aber das Niveau mancher Kommentare hat mich doch entsetzt.

Mir fiel auf, dass die eingestreute Litanei Verständnisprobleme bereitet. Selbst Herr Kürten kommt damit nicht zurecht.

Eine Leserin spricht dabei gar von schlechten Bibelzitaten. Machen wir uns doch folgendes klar: Eine scheinbar heile Welt bricht zusammen, als in diesem "erzkatholischen" Dorf eine ganze Familie abgeschlachtet wird.

Vermutlich ist in jedem dieser Häuser der Myrtenkranz vorhanden, eben jenes Gebetbuch der christlichen Frau, das ganz sicher Verwendung findet, wenn für Verstorbene gebetet wird.

Die Dannerin betet darin täglich - vermutlich für sich selbst, für ihr eigenes Seelenheil, weil sie es duldet, dass ihre Tochter vom Vater jahrelang missbraucht wird.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei dem Myrtenkranz zu, der als Zeichen der Reinheit, der Unschuld und der Jungfräulichkeit gilt.

Barbara ist zwar keine virgo intakta mehr, aber sie ist unschuldig. Sie wird erst in dem Moment schuldig, wo sie dem Vater den Hof abpresst und ihrem Nachbarn den Hof macht, weil sie einen Vater braucht für ihr zweites Kind.

Sie hat das Fürbittgebet für die armen Seelen genauso notwendig, wie die anderen Mitspieler dieser bigotten Dorfgemeinschaft.

Die Litanei ist keineswegs ein Seitenfüller oder nerviges Füllsel, wie es hin und wieder durchdringt, sie ist vielmehr eine Klammer um all die markanten Personen und ein Zeichen, dass dieses Dorf längst seine Unschuld verloren hat.

Ansonsten ist es eigntlich schon gut. Ich konnte das Buch nicht in einem Ruck durchlesen, weil es mir zu spannend war, aber die Neugier siegte natürlich.

Die Neugier auf immer andere Charaktere, die sich durch ihre Sicht auf Dinge und ihre Sprache so treffend selbst dargestellt haben.

Der Pflichtlektüre hätte wohl die eine oder andere Geschichtsstunde vorausgehen sollen, denn was man da so nebenbei von den Handelnden über die deutsche Geschichte erfährt, ist sehr erhellend, wenn denn der Blick in diese Richtung gelenkt wird.

Ich bin von diesem Buch sehr enttäuscht und kann noch immer nicht verstehen wie dieser Krimi den deutschen Krimipreis gewinnen konnte.

Würde sich mein Sohn sprachlich in Deutsch so ausdrücken würde er mindestens die Note 5 bekommen. Stimmt jugendliche sollten mehr lesen, aber durch dieses Buch wird die mangelhafte Ausdrucksweise noch verstäkt.

Ein 6. Klässler hätte ein spannenderes und Buch mit einem Besseren ausdruck geschrieben. Nur am Ende kommt, dann nochmal etwas Spannung auf.

Doch dadurch kann nur noch Schadensbegrenzung betrieben werden. Und die Bibelzitate sind auch sinnlos und schlecht. Rausgeworfenes Geld.

Liebe Kinder. Gründet doch eine Selbsthilfegruppe. Ihr habt es ja nun nicht leicht. Lesen in der Schule stelle ich mir auch ziemlich schlimm vor.

Alles Gute euch, Der Frank. Ich finde solche buche solten verboten werden. Gerade die Bibeltexte sind störend und inakzeptabel!!! Am Anfang versteht man zuerst garnichts, da die Personen nur einzeln beschrieben werden und man teilweise kein Zusammenhang erkennt!

Ich empfehle euch, dieses Buch nicht zu lesen!!! Spannend fand ich dieses Buch auch nicht. Ich kann allerdings nicht verstehen, warum dieses Buch so hohe Auszeichnungen bekommen hat, da ich es weder sonderlich spannend noch besonders gut geschrieben fand.

Ziemlich nervig waren die ewigen Bibelsprüche, die überhaupt nichts mit der Handlung zu tun hatten und auch nicht zum Verständnis des Buches beigetragen haben.

Eine gute Strand Lektüre - mehr meiner Ansicht nach allerdings nicht. Die Geschichte ist nicht öd. Sie ist vielmehr tannig, wuchtig, harzig.

Das Buch ist schnell gelesen, wie ein spannender Film, in zwei drei Stunden, an einem Morgen, einem Nachmittag.

Die wechselnde Sicht, die reduzierte Sprache, die dichte Atmosphäre: Das fesselt, das zieht rein. Ich bin Schweizer, fast 60 Jahre alt, kurz nach dem Krieg geboren.

Was hier beschrieben wird, die Last über den Höfen, die Enge des Dorfes, das "ich will nichts gesagt haben" - und dann doch verleumden und urteilen, die Gefangenschaft in Arbeit und Armseligkeit, das könnte in Norwegen, in Belgien, in der Schweiz, irgendwo "auf dem Land" spielen.

Nach dem Krieg, oder heute. Also Leute: Lesen! Nicht auf das Kommentar-Gemotze hier hören, selber ein Urteil bilden.

Tannöd ist zum Glück ein kurzes Buch. Die süddeutsche Mundart, die fast das ganze Werk durchzieht, macht mir als Norddeutschen das Lesen sehr schwer.

Es erinnerte mich sehr stark an die Schreibweise vieler zumeist junger Menschen in Internet-Foren. Dort regiert die geschriebene Umgangssprache, was sehr nervt.

Aber zurück zum Buch. Bei mir hat sich zu keinem Zeitpunkt richtige Spannung aufgebaut. Auch die Ankündigung auf dem Buchdeckel "Der Leser [ Dies suggeriert, dass man die Tat aus erster Hand miterlebt.

Das tut man, mit sehr wenigen Ausnahmen, nicht. Die hohen Auszeichnungen, die das Buch erhalten hat, kann ich nicht nachvollziehen, wobei ich allerdings auch die Vergabekriterien nicht kenne.

Noch einige Worte zu dem unüblichen Erzählstil. Das ist ungewöhnlich, aber auch nicht revolutionär. Das Buch fand ich damals sehr spannend und sehr gut.

Ich bin voll einer Meinung mit den vorherigen Kritikern, bei mir kam rein gar kein Spannungsgefühl auf, da das Geschehen durch den ständigen Perspektivwechsel auf mich sehr distanziert wirkt.

Mag sein, dass das auch daran liegt, dass ich nicht unbedingt häufig Krimis lese, aber, wenn alle so langweilig sind wie dieser, halte ich das auch nicht unbedingt für erstrebenswert.

Was mich besonders fasziniert hat war der Schreibstil, die Stellungsnahmen bzw. Befragung der einzelnen Anwohner oder beteiligten und zwischendurch immer wieder einen kurzen Blick auf den Täter ohne zu wissen wer er ist.

Iss schon interessant zu lesen, aber Spannung ist nicht so sehr für mich dabei rausgekommen. Ich finde das Buch sehr viel besser als meine Vorschreiber.

Ein spannendes Buch, was gemütlich an einem Tag gelesen werden kann. Der eigene Stil hat mir gut gefallen.

Habe das Buch als Wichtelgeschenk erhalten,reingesehen und es wieder weggelegt. Schreibstil,Handlung und der ganze Rest sind nicht mein Fall und ich muss leider sagen , dass es schade ums Geld und Papier ist:.

Im Nachhinein entspricht diese Empfehlung dem Hype, der um das Buch gemacht wird, weil man wieder ein belebendes Element in der Szene braucht - und neu ist das Stilmittel allemal.

Mich erinnerte der Monologstil an das Spiel "Tatort Orientexpress" und brachte mich nicht weiter, eben so wenig wie die eingestreuten Litaneien, um auf wenigstens Seiten zu kommen.

Ein wenig schade ums Geld, also besser vorher ausleihen - mindestens Einer in jeder Bekanntschaft wird es haben. Dieser angeblich so tolle und ambitionierte "Krimi" ist vor allen Dingen eines: ein teuer bezahltes Ärgernis.

Spannend wie das Telefonbuch von Buxtehude, schlecht geschrieben und ohne jegliche lineare Handlung. Bei der Prämierung dieses Buches ging es den Juroren sicher darum "künstlerisches" Werk auszuzeichnen.

Ich habe mir das Buch selber gekauft. Ich bin ehrlich, ich habe mich auch von dem Hype, der um das Buch gemacht wird anstecken lassen.

Also sooo schlecht, wie meine Vorschreiber finde ich das Buch nicht. Zugegeben, ich habe auch schon spannendere Krimis gelesen, aber die Geschichte hat doch was.

Der ungewöhnliche Erzählstil fand ich mal was anderes Man kann das Buch auch nicht mal so eben nebenher lesen, da man doch selber nachdenken muss und sich die gelesen Kapitel selber zusammenreimen muss.

Hab das Buch geschenkt bekommen und fands nicht besonders. Hätte ich 12,90 Euro für dieses dünne Heftlein bezahlt, hätte ich mich glaube ich ziemlich geärgert.

Spannung wollte bei mir jedenfalls nicht aufkommen, stattdessen eher Langeweile. Auch das kalte Grauen, das dieser "Bestseller" angeblich so toll rüberbringen soll, hat mich beim Lesen nicht gepackt.

Tannöd Video

5 thoughts on “TannГ¶d

  1. Samurr says:

    das Unvergleichliche Thema, gefällt mir:)

  2. Mijind says:

    Wacker, welche Wörter..., der ausgezeichnete Gedanke

  3. Taular says:

    Sie der talentvolle Mensch

  4. Vokora says:

    Darin die ganze Sache.

  5. Mezijas says:

    ich beglückwünsche, der glänzende Gedanke

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *